Samstag, 20. März 2010 - 04:35 Uhr

Gesprächsminutenpreise erreichen den Status “Wucher”

Ich bin seit sehr langer Zeit Mobilfunkkunde mit einem Laufzeitvertrag. Bisher konnte man sich auf sinkende Kosten in diesem Bereich verlassen.

Nun fällt mir jedoch auf, daß nahezu alle Anbieter klammheimlich die Kosten in Laufzeitverträgen pro Gesprächsminute von 19 Cent auf 29 Cent anheben. Der Abwärtstrend bei den Prepaid-Anbietern ist klar erkennbar. Vor einiger Zeit waren es noch 9 Cent in alle Netze, jetzt sind wir bereits bei 8 Cent pro Minute angekommen. Mir erschließt sich der Grund nicht, warum die “großen” Anbieter wie O2, Vodafone und T-Mobile auf einmal auf hohe Minutenpreise setzen. Auf die Subventionierung der Handys können die Anbieter das jedenfalls nicht schieben, da dafür bereits 10 bis 15! Euro pro Monat veranschlagt werden. Aus diesem Grund ist auch klar, warum die Provider SIP-Telefonie über Ihre Datendienste nicht haben wollen.

Es ist anscheinend so, daß das Modell der Minutenpreise dem Untergang geweiht ist, und man versucht, noch schnell den größtmöglichen Umsatz herauszuziehen. So wie es die Telekom damals kurz vor Ihrem Monopol-Verlust gemacht hat.

Ich werde nun versuchen in meinem alten Vertrag zu bleiben bzw. zu einem Prepaid-Anbieter
zu wechseln der meine Erwartungen erfüllt.

29 Cent pro Minute? NEIN DANKE!

Kategorie: Allgemein, Mobilfunk  |  1 Kommentar   |  Artikel 1622mal gelesen

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