Freitag, 19. März 2010 - 02:33 Uhr

Homematic Tür- und Fensterkontakt

Es hat ein weiterer sinnvoller Sensor der Homematic Haussteuerung Einzug gehalten. Der Tür- und Fensterkontakt Funk-Sensor ist vielseitig einsetzbar. Sei es zur Einbruchsüberwachung, für die Statusmeldung über offene Fenster/Türen oder als Sicherheit, daß der automatische Rolladenverschluß keine Person versehentlich ausschließt.

Herleitung:
Ich habe einen Programmablauf erstellt, der alle Rolläden zur Uhrzeit des Sonnenuntergangs automatisch herunterfährt. Nun kann es jedoch vorkommen, daß die Terrassentür offen steht, und eine Person sich außerhalb des Gebäudes befindet. Ein automatischer Verschluß des Rolladens wäre in diesem Fall nicht gewünscht. Nun habe ich den genannten Tür- und Fensterkontakt mit der Rolladensteuerung so kombiniert, daß vor dem Runterfahren der Jalousie der Status des Kontaktes überprüft wird. Sollte dieser “offen” melden, dann wird das Herunterfahren in diesem Moment für dieses Fenster verhindert. Das versehentliche “ausschließen” wird somit verhindert.


Der Tür- und Fensterkontakt wird am festen Rahmen und am beweglichen Teil des Fensters angebracht
homematic_fenster_und_tuerkontakt


Der Status einer Tür bzw. eines Fenster ist im Webinterface der Homematic CCU leicht erkennbar
homematic_ccu1_webui_tuer_und_fensterkontakt

Kategorie: Allgemein, Homematic  |  2 Kommentare   |  Artikel 1765mal gelesen

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Melden sich Autos demnächst selbsttätig bei Behörden?

Ich lese momentan viel über die Möglichkeiten, mit dem Auto in “Verbindung” zu treten. Dieses geschieht in der Regel über die im Fahrzeug verbauten Steuergeräte. Mit entsprechend definierten Protkollen, Steckern und Adressen können diese dann ausgelesen bzw. neu programmiert werden. OBD-2 ist hierbei aktuell das am weitesten verbreitete Protokoll. OBD-3 ist jedoch im Anmarsch, und wird anscheinend von den Amerikanern, im Zuge Ihres Überwachungswahns, weiter vorangetrieben.

Was ist OBD 3 ?
In den USA befindet sich bereits der Nachfolger OBD-3 in Entwicklung. Dieses Nachfolgesystem basiert auf der Logik der Amerikaner, daß es nicht ausreichend sei, bei Fehlfunktionen nur eine leuchtende Warn-Lampe zu haben, die von vielen Fahrern ignoriert würde. Man könne so bis zu zwei Jahre (bis zur nächsten HU/AU) mit einem defekten Wagen herumfahren. OBD-3 soll Defekte und Fehlercodes samt Fahrgestellnummer (VIN) selbsttätig an eine Behörde melden über Funk, Satellit o.ä. und der Halter soll innerhalb einer bestimmten Frist aufgefordert werden, sein Fahrzeug zu repararieren. Die Technik dazu existiert bereits, die Konsequenzen werden z.Zt. in den USA diskutiert. Für OBD-3 Fahrzeuge soll der generelle Zwang zu jährlichen oder zweijährlichen Fahrzeug-Untersuchungen dafür entfallen.

Weitereführende Informationen zum Thema
Die ersten elektronischen Steuergeräte in Fahrzeugen wurden in den 80er Jahren für das Motormanagement eingesetzt. Sie verfügten über das UART-System. In den 90er Jahren kamen weitere Steuergeräte hinzu, die dann über gemeinsame Datenleitungen auf einem Class 2-Datenbus miteinander kommunizieren konnten.

Für die immer weiter getriebene “Elektronisierung” der Fahrzeuge reicht inzwischen die Datenübertragung in einen Class 2 Netzwerk nicht mehr aus. Auch die Hersteller in den USA schwenken in Zukunft auf das in Europa entwickelte CAN (Controller Area Network) um. Fahrzeuge können eine Mischung verschiedener Bus-Systeme haben

Die Aufgaben von OBD sind:

  • Kontinuierliche Überwachung aller abgasrelevanten Komponenten in allen Fahrzeugen
  • jederzeitiges Erfassen und Melden von wesentlichen Emissionserhöhungen während der gesamten Betriebszeit eines Fahrzeugs
  • Gewährleistung dauerhaft niedriger Abgasemissionen
  • Schutz von Komponenten, z.B. des Katalysators bei Fehlzündungen
  • Speichern der Daten bei aufgetretenen Fehlern
  • Bereitstellung einer Schnittstelle zum Auslesen der gespeicherten Daten und laufender Betriebsdaten
Kategorie: Allgemein, Auto, Straßenverkehr  |  Kommentar   |  Artikel 1021mal gelesen

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